19. DEUTSCHER PRÄVENTIONSTAG

Bühnenprogramm

Pfoten weg!

Konstanzer Puppenbühne

Montag, 12. Mai 2014
9:00 bis 10:00 Uhr
Clubraum
Ausgebucht

Pfoten weg! Ist ein Figurentheaterstück, das Kinder stärkt, sich gegen unangenehme Nähe eines Menschen zu wehren und „NEIN!“ zu sagen.

Bei Katzens steht Besuch ins Haus. Eine angenehme Abwechslung, sollte man meinen. Doch Onkel Burschi und Tante Herzi gehören zu denjenigen Zeitgenossen, denen man besser aus dem Weg gehen sollte. Die Katzenkinder Salome, Tom und Lotte jedenfalls fühlen sich gar nicht wohl bei dem Gedanken, wieder einmal krakenartige Umarmungen und feuchte Schlabberküsse aushalten zu müssen.

Durch die Ratschläge ihrer Freunde Igel, Hase und Wildschwein – und nicht zuletzt mit Hilfe der wunderbaren Katzenfee – lernen sie jedoch, stark zu werden und sich zu wehren.

Die spannende Geschichte zwischen Garten und Spielplatz bindet die klei-nen Zuschauer eng ins Geschehen ein, denn auch das Publikum soll dazu beitragen, den drei Geschwistern aus ihrer schwierigen Lage zu helfen. So werden spielerisch Lösungsmöglichkeiten zu diesem heiklen Problem vermittelt.

Spielerisch wird Kindern vermittelt, dass

  • sie zwischen angenehmen und unangenehmen Gefühlen unterscheiden können;
  • sie ihren eigenen Gefühlen vertrauen sollen;
  • es wichtig ist, offen über Gefühle zu sprechen;
  • sie „Nein!“ sagen dürfen;
  • es gute und schlechte Geheimnisse gibt;
  • sie gezielt Hilfe und Unterstützung einfordern dürfen.


ab 4 Jahre


Das kleine Zebra - die etwas andere Verkehrserziehung

Landeskriminalamt Baden-Württemberg - Zentralstelle Prävention
Koordinierungs- und Entwicklungsstelle Verkehrsunfallprävention (KEV)

Montag, 12. Mai 2014
12:00 bis 13:00 Uhr
Clubraum

Die Erstklässler müssen ab der Einschulung auch die Herausforderungen auf dem Schulweg meistern. Der Straßenverkehr, Zebrastreifen, Ampelsituationen und das jugendliche Alter – die Unerfahrenheit – alles muss in Einklang gebracht werden. Das „kleine Zebra" vermittelt den Kindern auf spielerische Weise das richtige Ver-halten im Straßenverkehr.

Inhalt: Das kleine Zebra kommt aus Afrika und ist im Zirkus Pimpernelli zusammen mit seinen Zebraeltern die Attraktion. Allerdings hat es sich verlaufen und findet seinen Zirkus nicht mehr. Da kommt ein Polizist, den das Zebra natürlich auch nicht kennt, und bietet seine Hilfe an. Auf witzige Art lernt das Zebra mit Unterstützung der Kinder und der Polizistin bzw. des Polizisten das richtige Verhalten auf dem Gehweg, Zebrastreifen, an der Ampel usw.

Durch eigenes Fehlverhalten fordert das Zebra die Kinder auf, einzugreifen und zu korrigieren. Im Verlauf der Geschichte lernen die Kinder gemeinsam mit dem klei-nen Zebra die Lieder „Links, rechts, links!“ und „Rote, grüne Ampelmännchen!“ und helfen schließlich dem kleinen Zebra zurück zum Zirkus Pimpernelli.

Mehr unter www.das-kleine-zebra.de

ab 4 Jahre

Eins auf die Fresse

Stück um die „alltägliche“ Gewalt - von Rainer Hachfeld
Sandkorn-Theater

Montag, 12. Mai 2014
8:30 bis 10:30 Uhr
Alfred-Mombert-Saal
fällt aus

Das Stück handelt von Gewalt auf dem Schulhof und familiären und schu-lischen Hintergründen. Die Geschichte beginnt am Grab des Schülers Matze, der Selbstmord begangen hat.

Die Motive dieses Selbstmords scheinen zunächst rätselhaft, bis ein neuer Schüler in die Klasse kommt.

Vier Jugendliche, Lucky, Minnie, Sven und Lana geraten dabei in exem-plarische Konfliktsituationen; es geht ums Abziehen, ums Abzocken, um
Erpressung und Mobbing, ums Wegschauen, Mitmachen und schließlich
um Liebe und Verteidigung.

Es spielen: Karin Arndt-Hauck, Michelle Brubach, Katharina Roczyn, Hans Peter Dörig, Markus Kern, Walter Roth und Christian Theil.

„Die gelungene Mischung aus brisantem Stoff und theatralischem Vergnügen regt sicherlich viele Diskussionen in den Schulklassen an und bietet den idealen Einstieg in Unterrichtseinheiten zum Thema Gewalt.

Die jungen Menschen werden für Gewaltbereitschaft und -anwendung im täglichen Umgang miteinander sensibilisiert und angeregt, ihre eigene Ein-stellung zu Gewalt kritisch zu hinterfragen. (...)".
(Quelle: schule-bw.de)


ab 13 Jahre

RATTENKLATSCHEN

Theaterprojekt gegen Gewalt und für mehr Mitgefühl
Spiel & Theaterwerkstatt Ostalb e.V.

Montag, 12. Mai 2014
12:00 bis 13:00 Uhr
Alfred-Mombert-Saal

Die schwangere Lehrerin Saskia findet in der Schulpause eine halbtote Ratte zwischen den beiden Hälften ihres Frühstücksbrötchens. Als die Schülerin Bea in den Klassenraum zurückkommt, verdächtigt sie Bea, hinter dem Streich zu stecken. Zwischen den beiden entwickelt sich ein spannender Dialog, in dem das Verhalten beider auf eine harte Probe gestellt wird.

Stück für Stück entfalten sich Wahrheiten, die viele Fragen aufwerfen. Hat Bea etwas mit dem schweren Autounfall von Saskias Freund zu tun? Immer stärker bröckeln die Fassaden der beiden Figuren, deren Leben sich normalerweise in verschiedenen Welten abspielen.

Esther Rölz hat mit Rattenklatschen einen einfühlsamen Dialog geschaffen, der sich subtil zwischen den Grenzen von Distanz und Nähe, Vertrauen und Verrat bewegt.

„Rattenklatschen“ wurde 2008 mit dem dm-Autorenpreis ausgezeichnet.

Projektziele:

  • Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt
  • Bewusstwerdung von Unsicherheit als häufiger
    Ursache für Aggression und Gewalt
  • Fördern von Empathiefähigkeit
  • Schaffen eines positiven, vertrauensvollen Klimas
    in den Klassen

ab 13 Jahre

CABUWAZI - Kinder- und Jugendzirkus

Montag, 12. Mai 2014
14:00 bis 14:30 Uhr
Alfred-Mombert-Saal

CABUWAZI ist Europas größter Kinder- und Jugendzirkus und eine beliebte, kostenlose Freizeitstätte mit 5 Zirkus-Zelt-Standorten in Berlin.

Im Programm des Deutschen Präventionstags gibt es eine atemberaubende Akrobatik-Show zu erleben, auf dem Boden und in der Luft!

15 Berliner Kinder und Jugendliche sausen auf Einrädern über die Bühne, springen Flickflacks und Salti in rotierenden Seilen und jonglieren bis zu 7 Bälle gleichzeitig in nur 2 Händen.

Magische Momente und rasante Tempi werden die Zuschauer verblüffen und zum Staunen bringen!

Zu weinen gibt's natürlich auch etwas, aber nur vor Freude ...

Manege frei!!!



7 bis 13 Jahre


Streetdance-Gruppe M.O.B. Showcrew

Montag, 12. Mai 2014
15:00 bis 16:00 Uhr
Alfred-Mombert-Saal

Der Zweck von M.O.B. Showcrew ist, Jugendlichen eine Alternative zur Freizeitgestaltung zu geben und dadurch zu helfen, Emotionen (Aggressionen, Wut) auf andere Art und Weise auszudrücken, fit zu bleiben bzw. zu werden.

Außerdem erweckt man dadurch das Interesse zu den verschiedenen Tanzrichtungen, was sich positiv auf das alltägliche Leben auswirkt. Durch die Möglichkeit, bei Auftritten mitzuwirken, bekommen die Kinder und Jugendlichen mehr Selbstbewusstsein und haben es leichter, soziale Kontakte zu knüpfen.

Ich denke, dass Tanzen mehr ist als nur eine Sportart; tanzen ist wie eine zweite Welt, in die man sich flüchten kann, in der man glücklich ist und alles hat, was man will.

Durch das Tanzen kommen Gefühle in einem hervor, die man sonst nicht hat oder haben kann. Man findet zu sich, zu seinem Kern .. seiner Seele ...man tanzt, worüber man nicht sprechen kann und Schweigen einen zerreißen würde. Es hält alle kleinen zersplitterten Teile der Seele zusammen in der Hoffnung, niemals aufhören zu müssen.

Für Jugendliche


ROMEO ADDED JULIA

Das Unternehmen Dominique Berg präsentiert Intelligente Unterhaltung.

Montag, 12. Mai 2014
16:30 bis 17:30 Uhr
Alfred-Mombert-Saal

Theater – Prävention – Bildung attraktiv & innovativ in mobilen Theaterstü-cken vereint.
Die erfolgreiche Produktion „Romeo added Julia“ behandelt die Themen Soziale Netzwerke, Internetkriminalität, Datenschutz und begeisterte bisher mehr als 520 Schulen bundesweit.

Inhalt: Julia hat gerade ihr Abi gemacht und ist zum Studium nach Berlin
gezogen. Alle neuen, spannenden Eindrücke teilt sie mit ihren Freunden
im Netz. Da trifft sie Romeo, ein neues Mitglied der Community. Über ihre schicksalhaften Namen kommen sie ins Gespräch. Es entsteht eine Freundschaft, aus der später vermeintliche Liebe wird. Doch Romeo ist nicht, wer
er scheint. Aber wer erfährt das schon? Jeder macht sich doch beliebter und erfolgreicher. Julia merkt von alledem nichts. Nach einer gemeinsamen Mobbingattacke ist klar, wir gehören zusammen. Julia versendet private Fotos, schmeißt die Uni, bricht mit den Eltern und verliert sich im Sog des Internets. Alles scheint perfekt, bis Romeo vor ihrer Tür steht…
Doch statt des erwarteten Kusses: Realität und ein Verbrechen. Am nächs-ten Tag erstellt Romeo, der jetzt Otto heißt, ein neues Profil im Netz.
Julia ist seitdem verschwunden.

In Zeiten, in denen SchülerInnen in diversen Netzwerken ihren Lebensmittelpunkt sehen und überhaupt nicht die Reichweite ihrer Informationsweitergabe überschauen können, bietet das Theaterstück „Romeo added Julia“ einen spannenden Diskussionseinstieg. Präventionsarbeit am Puls der Zeit durch intelligentes Theater und individuelle Nachbereitung auf Augenhöhe.

www.DominiqueBerg.de

ab 12 Jahre

Mein Körper ist mein Freund II

Theater EUKITEA gGmbH

Dienstag, 13. Mai 2014
09:00 bis 10:00 Uhr
Alfred-Mombert-Saal

Ein Theaterstück für junge Menschen von 12 bis 16 Jahren zum Thema Grenzverletzungen und Missbrauch unter Jugendlichen.

Bereits 2001 entwickelte Theater EUKITEA das präventive Theaterprojekt „Mein Körper ist mein Freund“ für Kinder von 6-10 Jahren zu den Themen Grenzverletzungen im Alltag und sexuelle Gewalt gegen Kinder. Begleitet wird das Theaterstück von einer Lehrerfortbildung, einem Elternabend und einer Nachbereitungsphase im Unterricht. Es wurde bundesweit über 700 mal aufgeführt.

Nun widmen wir uns in „Mein Körper ist mein Freund II“ (AT) der Altersgrup-pe der Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren. Während MKimF von Übergriffen von Erwachsenen auf Kinder handelt, geht es in MKimF II um die Beziehung zwischen Jugendlichen. Mit dem Ende der Kindheit und dem Aufbruch in die Pubertät beginnt ein ungeheuer spannender neuer Lebensabschnitt: der Körper wandelt sich, die Geschlechtsmerkmale bilden sich aus, Gefühle wie Verliebtheit und Lust, das Bedürfnis nach Nähe und Distanz, nach Zärtlichkeit und Sex erwachen.

„Mein Körper ist mein Freund II“ ist ein Theaterstück für junge Menschen, das die Fragen und Befindlichkeiten der ZuschauerInnen ernst nimmt und sie bestärkt, sich verantwortungsvoll und achtsam zu begegnen. Mädchen und Jungen werden ermutigt, „NEIN“ zu sagen in bedrängenden Lebenssituationen, die eigenen Grenzen, Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen und zu wahren.

12 bis 16 Jahre

Püppchen - Prävention zum Thema Essstörungen

Unterstützt von AOK, Caritas, Landratsamt Aalen

Dienstag, 13. Mai 2014
11:15 bis 12:15 Uhr
Alfred-Mombert-Saal

Das Stück Püppchen erzählt spannend und sensibel die Geschichte von Lena und Shirin, die ohne davon zu wissen, einen ähnlichen Weg gewählt haben, mit ihren Problemen umzugehen.

Lena soll zu Hause funktionieren und ihre überlasteten Eltern unterstützen. Keiner fragt sie, was sie möchte und deshalb findet sie: „Mein Leben ist zum Kotzen“. Und das ist, was sie tut.

Ihre Schulfreundin Shirin hat in letzter Zeit „ganz schön abgenommen“ wie Lena findet. Shirin ist nicht nur super gut in der Schule und megasportlich, sie engagiert sich für die Klasse und hat was auf dem Kasten. „Nur noch 2 Kilo abnehmen, wo ist denn da das Problem?“ Sie merkt nicht, wie sich ihre Wahrnehmung verändert in einer Welt, in der sie niemand mehr zu verstehen scheint.

Auch Torsten, der immer zufällig auf dem Sportplatz ist, wenn Shirin trainiert, bemerkt die Veränderung. „Schade, vorher war sie so witzig! Na ja: Die Biene Maja war auch lustiger als sie noch mehr Kilos auf den Rippen hatte“
Simon sieht das ganz anders: Heut hat nur Erfolg, wer nen Ferrari fährt und Muskeln ohne Ende hat, die haben doch das Sagen! Torsten: Jeder kann was, das ihn einzigartig macht!

Das Stück sowie die dazugehörige theaterpädagogische Nachbereitung soll das Selbstbewusstsein von Kindern und Jugendlichen stärken.

Auf der Spur von: Wer bin ich? Was will ich? Wo sind meine Stärken? Was macht mich aus?

ab 10 Jahre

Gemeinsam stark

Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden

Dienstag, 13. Mai 2014
13:30 bis 13:45 Uhr
Alfred-Mombert-Saal

Das Projekt ist dem Bereich der Circuspädagogik zuzuordnen. Circuspädagogische Angebote ermöglichen Lernprozesse besonders im Bereich sozialer Kompetenz. Sozialverhalten ist hier nicht nur Ziel, sondern Voraussetzung und integraler Bestandteil des Projekts.

Akrobatik ist traditionell Bestandteil von Zirkusvorstellungen - dabei kann sie kreativer und integrativer Bestandteil des Sportunterrichts, der Vereinsarbeit oder der Freizeitgestaltung sein. Das Erlebnis, Teil einer menschlichen Pyramide zu sein, bedeutet mehr als nur Spaß zu haben…

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen einen Einblick in die Kunst der Akrobatik und lernen dabei

  • Verantwortung für sich und andere zu übernehmen
  • Vertrauen zu schenken und anzunehmen
  • Angst zu überwinden
  • Grenzen zu erkennen
  • Teamfähigkeit und Gemeinschaftssinn zu stärken
  • Körper- und Bewegungserfahrungen zu machen
  • ein positives Selbstbild zu entwickeln

Methode: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in verschiedenen Gruppen in statischer Akrobatik angeleitet, menschliche Pyramiden zu bauen und mit dynamischen Bewegungsformen zu verknüpfen. Über anfangs vertrauensbildende Übungen werden komplexere Aufstellungen entwickelt, die letztendlich zu selbständig gesicherten, lebendigen Pyramiden führen.

Durchgeführt wird das Projekt von einer Sportpädagogin und Assistentin mit Ausbildung in Äquilibristik.

ohne Altersbeschränkung

Frosch mich!

Ein Jugendmusical von Johannes Galli
Galli Präventionstheater Berlin

Dienstag, 13. Mai 2014
14:15 bis 15:15 Uhr
Alfred-Mombert-Saal

Witzig, geistvoll, frech - das Märchen „Der Froschkönig" genial inszeniert mit eigens komponiertem Soundtrack & mitreißenden Songs. Aktuell, lebensnah & dicht an der Erlebenswelt junger Menschen in der Pubertät, ist dieses Stück ein pädagogisch wertvoller Beitrag rund um die Fragen des Erwachsenwerdens.

Es geht um die Themen: Umgang mit Angst, Verantwortung übernehmen, zu seinem Wort stehen, Integration, Erwachsenwerden, Umgang mit Fragen zu männlich/weiblich....

Besonders geeignet, um die Kommunikation in der Klasse, zwischen Schü-lern & Lehrern/ Eltern zu verbessern sowie das Bewusstsein für Integration und Achtsamkeit im sozialen Umgang miteinander zu fördern.

Begleitend bieten wir ein pädagogisch erprobtes Programm von Workshops und Projektangeboten für Schüler, bis hin zur Fortbildung für Lehrer an.

Bewährt: Zur Eröffnung von Jugendtagungen und Messen, zum Einstieg in Schulprojekttage & Workshops, als Highlight auf Schulfesten, zum fächer-übergreifenden Einsatz in den Bereichen: Deutsch, Ethik, Kunst, Musik und Darstellendes Spiel.

Alle Theaterstücke und Trainings des Galli Präventionstheaters sind deutschlandweit und innerhalb Europas buchbar!

Es spielen: Sina Haarmann & Florian Korty, Autor: Johannes Galli
Musik: Johannes Galli & Michael Summ
Unterrichtsmaterial über www.galli-verlag.de

ab 12 Jahre